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Die Verbindung zwischen Seele und Körper ist unserem Leben als Mensch zu Grunde gelegt. Alle Erlebnisse, seelische wie körperliche, sind in unserem Körper gespeichert – in den Nervenzellen des Gehirns, des Bauchs, in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers, die eigens dafür eine Speicherkapazität besitzt. Jedes Erlebnis, und ich meine damit wirklich JEDES, führt zu einer Reaktion in der Gesamtheit Seele-Körper.

Unser Leben folgt unserem Erleben

Was wir sprechen und was zu uns gesprochen wird, was und wie wir lernen, sehen, hören, riechen, schmecken... in diesem Sinne ist jedes Gespräch ein seelisches und körperliches Erlebnis.
Alle Inhalte, die wir wahrnehmen, ob bewusst oder unbewusst, durch welchen Sinn auch immer, führen zu einer seelischen und einer körperlichen Reaktion. Unsere Reaktionen und Handlungen haben im weitesten Sinne Auswirkungen auf uns selbst und ebenso auf unsere Umwelt.
Wir entkommen unseren Wahrnehmungen und Reaktionen auf keinem Wege.

Manche davon sind gut ausgebaute Autobahnen, die schneller funktionieren als wir selbst bemerken und als uns manchmal lieb ist – gut installierte, alte Strukturen. Andere sind wie unwegsame Sandwege, wildes Gelände, wuchernder Dschungel oder Wüstengebiete – gerade einmal am Rande des Bewusstseins vorhanden, kaum besucht und noch viel weniger gepflegt.
Oder es fehlen jegliche Brücken und Transportmittel – gehirnphysiologisch: Synapsen – zu diesen fremd anmutenden Gegenden, die uns helfen könnten, das Gewesene zu integrieren, und das Jetzige zu erweitern. Vielleicht haben wir dieses Gelände ja noch niemals wahrgenommen, und es geht nun darum Neuland – neue Potenziale – zu erobern.

Diese unscheinbaren, wenig einladenden Wege machen durch Hindernisse im Alltag auf sich aufmerksam. Sie beschweren unsere Begegnungen, Beziehungen und all unser Tun. Wir finden keine Alternative und vor allem setzen wir keine in die Tat um.
Wir empfinden etwa: Ich kann nicht anders, ich bin eben so, und keiner nimmt mich wie ich bin.
Das ist traurig, um so trauriger, da auch wir selbst uns nicht so nehmen, wie wir sind – nämlich als ein mit unendlich vielen Möglichkeiten ausgestattetes Lebewesen, jederzeit bereit, sich zu entwickeln und zu verändern. So begrenzen wir unsere Lebensräume umfassend und uns selbst am allermeisten.

Meist reagieren wir schnell und nutzen dafür altbekannte Wege. Unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten werden in keiner Weise ausgeschöpft. Zu den Holperwegen empfinden wir heftige Abneigung, Angst oder Unlust, was unsere stets kindliche Neugier und Freude am Entdecken behindert. Denn nicht selten sind Holperwege mit unliebsamen Erlebnissen verknüpft. Unsere Abneigung kleidet sich gern in Unvermögen, Ohnmacht und Vergessen:»Das kann ich sowieso nie und ich möchte es auch nicht«.
Sie lässt uns die Existenz gefährlicher Gefilde vollständig vergessen und schützt uns damit vor dem Bewusstsein und der Wahrnehmung der Angst und des Schmerzes.
So versuchen wir unserem Erleben zu entkommen und entkommen unversehens auch immer mehr uns selbst.

Was tun?

Vielleicht möchten wir uns langsam den Abzweigungen nähern, neue Abfahrten bauen, Sandwege befestigen, Wüstengebiete bewässern, Wucherndes roden und das wilde Land fruchtbar machen. Vielleicht können wir so beim nächsten Ausflug, der in dieser Minute beginnt, freier wählen und überhaupt erst erfahren, um welche Gebiete des Lebens es sich handelt!

Wir haben die Möglichkeit, einen bewussten Umgang mit uns selbst zu pflegen und uns zu öffnen.

Das bedeutet einige Mühe und einige Freude! Dafür brauchen wir Sicherheit und ein wachsendes Vertrauen zu uns selbst und unserer Umgebung. Um wählen zu können, benötige ich Handlungsspielräume und Spielräume möchten erst gefunden und erobert werden. Und – diese Eroberung benötigt eine klare Wahrnehmung des eigenen inneren Erlebens, das Licht und Schatten beeinhaltet.
Wo sind meine unbekannten, vermiedenen Gefilde, welches sind meine tiefsten Bedürfnisse und wohin weisen meine Wünsche mich. Dann kann ich ganz allmählich von innen nach außen meine Wege erweitern und umgestalten – mit ganzem Herzen.

Unser Leben wartet geduldig auf diese Möglichkeit. Am Besten fangen wir an!
Auf dem Weg, auf dem Sie sich gerade befinden und mit dem, was Sie behindert und in Ihrem DaSein stört.
So sind Hindernisse im körperlichen, die sich über Verspannungen, Blockaden, Schmerzen oder Erkrankungen zeigen mögen, auch kostbare Wegweiser für das Aufspüren von Neuland, meist verbunden mit unangenehmen Emotionen, die uns traurig, wütend oder ohnmächtig machen.
Sie machen uns aufmerksam auf unsere nicht gelebten Potentiale und nicht zu Ende gebrachten Prozesse der Verarbeitung von belastenden Themen.